Jedes schöne und aufregende Ereignis hat irgendwann ein Ende. Auch in diesem Jahr verabschieden wir die Reitschüler aus dem "Bett im Kornfeld" im Potsdamer Reitverein glücklich und zufrieden.


Wieder einmal ging die Zeit viel zu schnell vorbei, denn die Kinder wären gerne noch eins-zwei Tage länger geblieben, wie sie uns am Ende mitteilten. Sie wären schon neugierig, was an den nächsten Tagen im Reitferienlager Schönes anstehen würde.

Um genug Zeit mit den Pferden zu verbringen startete der Tag bereits um 7.00Uhr. Als sich alle Kinder umgezogen hatten, ging es zum Frühstück. Für das Decken und Abräumen des Frühstücks-, Mittags- und Abendbrottisches waren die Kinder selbst verantwortlich. Nachdem alle gestärkt waren, liefen wir hinüber in den Stall. Dort erwarteten die Pferde die Reitschüler bereits, denn das ein oder andere Leckerli landete schnell einmal im Pferdetrog.

Jeder Tag wurde nach einem gewünschten Motto gestaltet. Von den "Olympischen Spielen" bis hin zum "Indianertag"  war auch hier für Jeden etwas passendes dabei. An dem "Indianertag" ritten die Kinder beispielsweise ohne Sattel, wie echte Indianer. In der Mittagspause wurden gemeinsam Traumfänger gebastelt, welche sie selbstverständlich mit nach Hause nehmen konnten. Der Tag wurde mit einem gemütlichen Lagerfeuer und Knüppelteig beendet.

Des Weiteren wurde für die großen Feriengäste eine kleine Springstunde und für die kleinen Feriengäste eine Voltigierstunde angeboten. Auch das Wetter wurde ausgenutzt und ein Ausflug zum Teufelssee zum Baden unternommen. Doch auch kleine Wettbewerbe schmückten den Tag. Somit war das Spiel "Eier-Reiten" (abgeleitet vom Eierlauf) erfunden und sorgte für gute Unterhaltung. Die Reitschüler feuerten sich gegenseitig an und wuchsen mit der Zeit sehr zusammen. Auch bei den abwechslungsreichen Abendprogrammen, wie z.B. einem DVD-Abend oder einem Spieleabend in der Reithalle, lernten sich die Ferienkinder einander kennen und schlossen neue Freundschaften.

Den Wunsch der Reitkinder, die Reiterferien zu verlängern, konnten wir ihnen leider nicht erfüllen. Doch durch diesen Wunsch wurde uns deutlich