P R E S S E M I T T E I L U N G     

des Landessportbundes Brandenburg e.V.

07.09.2015


 
    

Bühne frei für Ehrenamtliche: „Sportsympathiegewinner“-Wettbewerb startet

 

Sportliche Leistungen erhalten in unserer Gesellschaft zunehmend mehr Anerkennung. Gleiches gilt für den Glanz von Medaillen oder große Titelgewinne im Sport. Deutlich weniger Aufmerksamkeit bekommen dagegen all jene, die solche Glanzleistungen erst möglich machen: die zahllosen Helfer, Trainer, Funktionäre, die emsig und leidenschaftlich in unzähligen Stunden und abseits ihres eigentlichen Berufslebens freiwillig im und für den Sport arbeiten. Um die Ehrenamtlichen stärker in den Vordergrund zu rücken und ihre Verdienste in einem entsprechenden Rahmen zu würdigen, haben ihnen der Landessportbund Brandenburg e.V. und die Land Brandenburg Lotto GmbH den Wettbewerb „Sportsympathiegewinner“ gewidmet, der ab heute in seine 12. Auflage geht.


Bis zum 30. Oktober haben Brandenburgs Sportvereine und -verbände sowie Stadt- und Kreissportbünde, aber auch Vereinsmitglieder und Eltern die Möglichkeit, ihren ganz besonderen Favoriten für den beliebten Ehrenamtspreis zu nominieren. Allein im vergangenen Jahr liefen dafür fast 100 Bewerbungen aus dem ganzen Land ein.


Gesucht werden Freiwillige, die regelmäßig besondere, beispielhafte Leistungen erbringen. Leidenschaftlich Engagierte, die mit Leidenschaft dabei sind, andere mitreißen, ihre Aufgabe und den Sport über sich selbst stellen und doch oft nur im Hintergrund agieren. Die Bewerbungen mit schriftlicher Begründung sind zu Händen von Antje Edelmann an die LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH, Steinstraße 104-106, 14480 Potsdam oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu senden.


Der Wettbewerb wartet in diesem Jahr mit einer Neuerung auf. Erstmals werden die von einer Jury bestimmten drei Sieger mit 500 Euro belohnt, die Lotto Brandenburg in die jeweiligen Vereinskassen einzahlt. Darüber hinaus gibt es für die Gewinner eine Einladung zu Brandenburgs Sportgala am 12. Dezember in die Potsdamer Metropolis Halle, wo ihnen auf großer Bühne „Danke“ gesagt wird. Die Jury wird weiterhin 17 Platzierte auswählen, die im kommenden Jahr auf einer zentralen Veranstaltung in ihrer Region ausgezeichnet werden und die 350 Euro für ihren Verein erhalten. Alle Sympathiegewinner können sich außerdem über einen Siegerpokal sowie eine Urkunde freuen.

Selbstverständlich könnt ihr auch selbst Vorschläge einreichen!!!

 

Die Links zum Bewerbungsbogen findet ihr in der PM oder auf der LSB-Homepage: 

http://lsb-brandenburg.de/8128-2/

 

 

Bei Interesse könnt ihr euch in die Liste eintragen, die im Stall aushängt.

 

 

 

 

Welle der Hilfsbereitschaft

Spenden für geplünderten Potsdamer Reitverein

Nach dem Diebstahl von 26 Sätteln für den Schulbetrieb in der Nacht zum vergangenen Sonnabend erfährt der Potsdamer Reitverein viel Solidarität und Hilfsbereitschaft. Bereits am Wochenende hatten Reiter aus Saarmund, Werder und Schenkenhorst Sättel beim Verein abgegeben.

 

Große Freude im Potsdamer Reitverein: Julia Stein (l.) und Ute Hartmann (r.) bringen Sattel-Spenden und mehr aus „TF“ rüber.

 

Waldstadt.  Nach dem Schock vom Einbruchs-Wochenende, an dem alle 26 Sättel und das Zaumzeug der Schulpferde gestohlen wurden, können die Mitglieder des Potsdamer Reitvereins wieder lachen. Vor Freude. „Wir hätten ja nie gedacht, dass wir solche Hilfe erfahren“, sagte am Montagnachmittag Vorstandsmitglied Anke Fahrland als zwei Autos auf das Vereinsgelände an der Drewitzer Straße fuhren.

Bereits am Wochenende bekam der Verein zwei Sättel von dem ehemaligen Vereinsmitglied Vivien Ritter und ihrer Trainerin Juliana Jätschmann aus Schenkenhorst geschenkt. Ein weiterer Sattel kam aus Werder, ein anderer von einer Freundin aus Saarmund. Immer öfter fragen jetzt auch Menschen nach, ob sie Geld spenden können.

Die Autos trugen TF-Kennzeichen. Bis in den Nachbarkreis Teltow-Fläming hat sich die Plünderattacke auf den Potsdamer Reitverein schon herum gesprochen. Pferdewirtin Julia Stein aus Deutsch-Bork brachte gleich vier Sättel, Trensen und Zaumzeug mit. „Mich beeindruckt diese feste Gemeinschaft in dem Verein. Und es geht ja nicht nur um den Sattel, sondern um die Kinder, die ihr Hobby hier ausleben wollen und die Pferde müssen bewegt werden. Klar, dass ich sofort helfe“, sagte sie der MAZ.

Mit voller Ladung fuhr auch Ute Hartmann aus Trebbin vor. Sie holte zwei Sättel, etliche schicke Satteldecken und sogar Reitstiefel für den Winter aus dem Kofferraum. „Ich könnte heulen“, seufzte daraufhin Sigrid Gschwantner, die die Reiter-Ausbildung mit den Schulpferden koordiniert. „Es berührt mich so sehr, wie die Menschen an uns denken und wie toll sie handeln“, so die leidenschaftliche Reiterin. Als die Trebbinerin von dem Diebstahl mit mindestens 15 000 Euro Schaden erfuhr, wollte sie gleich helfen. „Das ist doch klar“, meinte sie kurz und knapp.

Insgesamt sind bis jetzt an die 14 Sättel abgegeben worden. Freilich müssen sie nun angepasst werden für die Pferderücken des Vereins. Benötigt werden Spring- und Dressurtaugliche Sättel. Der Verein will das Hobby-Training nicht unterbrechen und auch den angesetzten Ferienkurs nicht absagen müssen. Besorgte Fragen dazu gab es bereits von Kindern. Etwa 15 sind für den Kurs angemeldet. „Wir finden eine Lösung“, heißt es im Verein.

Allerdings muss er sich jetzt auch mit mehr Sicherheitsvorkehrungen befassen. „Wir müssen uns Gedanken machen, ganz klar. Über Bewegungsmelder vielleicht und anderes“, sagte Anke Fahrland. Dabei sei der Verein eigentlich „ein sehr offener“. Eltern und Großeltern, Stadtbesucher kämen immer wieder „einfach mal so“ zum Reitverein kurz vor dem Bahnübergang, um mit den Kindern Pferde anzusehen. Abschotten wolle man sich jetzt nicht, aber den „boshaften Menschen“, auch nicht kampflos das Feld überlassen.

Der Verein hat rund 170 Mitglieder, darunter 70 Prozent Kinder und Jugendliche. Er hält 16 Schulpferde und acht Vierbeiner von privaten Reitern in seinen Ställen. Wer nach dem Einbruch in die Sattelkammer in der Nacht zum Sonnabend helfen will, sollte sich auf der Internetseite „potsdamer-reitverein.de“ informieren.

Von Claudia Krause

 

... und der Sattelklau geht weiter!!!

 

es ist unfassbar, dass es in der Nacht von Freitag zu Samstag auch in unserem Reitverein passiert ist. Diebe haben unsere Sattelkammer aufgebrochen und 26 Sättel sowie etliches Zubehör unserer Schulpferde einfach mitgehen lassen. Nicht nur der finanzielle Schaden sondern auch die Erschütterung bei allen Vereinsmitgliedern ist enorm. Insbesondere unsere jungen Reitkinder sind sehr traurig und haben nun Angst, dass unsere alljährlich stattfindenen Reiterferien, die unter dem Motto "Ein Bett im Kornfeld" stehen, nicht durchgeführt werden können.


     


Seit Samstag früh stehen die Kommunikationsmedien und sozialen Netzwerke nicht mehr still. Darüber erreichen sehr viele Hilfsangebote, Sachspenden und Leihgaben von etlichen Vereinsmitgliedern, deren Reiterfreunden sowie auch von anderen betroffenen Helfern. Dafür möchten wir uns bedanken und sind beeindruckt von der großen Hilfaktion. Ihr seid toll!!!

Wer auch dem Potsdamer Reitverein helfen möchte, kann dies am besten über eine finanzielle Zuwendung tun. Denn es muss nicht nur das Reitzubehör ersetzt werden, sondern auch die Wiederherstellung der beschädigten Räumlichkeiten sowie der Einbau ein Sicherheitsanlage sind nun schnellstmöglich umzusetzen und das wird sehr teuer.

Wir bitten eure Geldspenden an das bekannte Vereinskonto unter dem Betreff "Sattelklau" zu richten:

Berliner Volksbank

IBAN: DE 29 100 900 00 159 160 800 9

BIC: BE VO DE BB

 

VIELEN DANK FÜR EURE HILFE ! ! !

 

Weitere Medien:

Praktisches Seminar - Die Arbeit mit der Doppellonge

 

 

Die Arbeit mit der Doppellonge ist eine Ausbildungsmethode, die in der letzten Zeit wieder an Bedeutung gewonnen hat. Sie ist hervorragend geeignet zum Gymnastizieren und Korrigieren von Pferden jeder Altersklasse. Weiterhin kann sie aber auch zur Ergänzung der Arbeit mit dem Pferd unter dem Reiter eingesetzt werden, um das harmonische Miteinander zu verbessern.

Unter Anleitung von Herrn Wolf-Rüdiger Beißert (Richter, Vorsitzender des Fachbeirates Dressur) wurden den Seminarteilnehmern an vier Nachmittagen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Doppellonge im Sinne der Ausbildungsskala aufgezeigt. Er gab wertvolle Tipps, Anregungen und Hilfestellungen für die Ausbildung unterschiedlicher Pferde. Ausgehend von den Grundtechniken der Handhabung der Doppellonge und die hierfür erforderlichen theoretischen Kenntnisse, wurde die Ausbildung des Pferdes in einzelnen Lernschritten vom ersten Anlongieren bis hin zur Bodenrickarbeit und der Vorbereitung zur weiteren Arbeit an der Hand vorgezeigt. Unter dem kritischen Blick von Herrn Beißert hatten die Seminarteilnehmer die Möglichkeit, mit verschiedenen Schulpferden, das Gelernte konkret anzuwenden und umzusetzen.

 

  

 

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